Das Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) eröffnete 2016 als Deutschlands erstes Museum für Urban Art.
2019 nahm das MUCA einen ehemaligen Lutftschutzbunker zu seinen Flächen hinzu. Nach jahrelangem Leerstand wird er seitdem als Kunstbunker genutzt.
Der Bunker grenzt direkt an das MUCA Haupthaus an. In dem ehemaligen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg zeigt das MUCA zumeist Sonderausstellungen bzw. Sonderformate, die sich in diesem charakteristischen Bau besonders eindrucksvoll inszenieren lassen.
Die Historie des Bunkers in der Hotterstraße in München geht bis ins Jahr 1941 zurück. Seit Kriegsende wurden die Flächen des ehemaligen Luftschutzbunkers ganz unterschiedlich genutzt, als Obdachlosenfürsorge, Hotel und ab 2012 sogar kurzzeitig als Diskothek „Herr Hotter“.
Auf den Außenflächen des MUCA erwartet Sie unsere Giant Wall mit wechselnden, großflächigen Outdoor Kunstprojekte, zuletzt als riesiges Spot Painting von Damien Hirst gestaltet.
Darüber hinaus präsentieren auf der Grünfläche vor dem MUCA Bunker wechselnde Installationen und Skulpturen. Bis Dezember 2024 war dort beispielsweise die große „Pegasus“-Skulptur von Damien Hirst zu sehen.
Aus der Fusion zwischen Graffiti und Kalligraphie wurde der Begriff Calligraffiti geprägt. Stohead als ein Vertreter dieser Stilrichtung hat die Fassade des MUCA zur Eröffnung gestaltet und damit bereits die Brücke zu einer der ersten Ausstellungen im MUCA – „The Art of Writing“ – geschlagen.
Das MUCA hat es sich zur Aufgabe gemacht, urbane Kunst in den zeitgenössischen Kunstdiskurs zu integrieren und die berühmtesten Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts auszustellen. Seit seiner Gründung hat sich das MUCA zu einer führenden Autorität im Aufbau von Sammlungen entwickelt, wobei der Schwerpunkt auf bedeutenden Werken von Künstlerinnen liegt, die dafür bekannt sind, dass sie die urbane Landschaft als Teil ihrer Praxis nutzen.
Die ständige Sammlung des MUCA nahm ihren Anfang im Jahr 1998.
2014 hat das MUCA die Gestaltung der „Brückengalerie“ am Candidplatz kuratiert. Fast 20 nationale wie internationale Künstler*innen haben die Säulen der Candidbrücke gestaltet. Die „Brückengalerie“ ist auch ein Stopp der MUCA Street Art Bike Tour, die immer von Mai bis September stattfindet.
2015 übernahm das MUCA das stillgelegte Umspannwerk in der Hotterstraße und gestaltete es zum heutigen MUCA Museum um, das 2016 eröffnete.
2018/19 realisierte das MUCA das erste KUNSTLABOR als eine Zwischennutzung des leerstehenden Tengelmann-Komplexes. 50 Künstlerinnen und Künstlern verwandelten das Gebäude in ein begehbares Kunstwerk. Die Fortführung dieses Projekts eröffnete 2021 in der Dachauer Straße: das KUNSTLABOR 2, ein Kunst- und Kulturzentrum mit 60 Kunsträumen, Workshops und Ateliers.