Burton Morris

Der 1964 in Pittsburgh geborene Burton Morris entwickelte seine Leidenschaft für das Zeichnen bereits in früher Kindheit, stark beeinflusst durch Zeichentrickfilme und Superhelden-Comics. Nach seinem Studium arbeitete Morris zunächst als Art Director, bevor er 1990 sein eigenes Studio gründete. Dort perfektionierte er seine „Post-Pop-Ikonen“, die sich durch einen markanten grafischen Stil auszeichnen und alltägliche Gegenstände der modernen Kultur in den Fokus rücken. Er nutzt die Faszination für Symbole, um die Sichtweise des Betrachters auf die moderne Gesellschaft zu hinterfragen.

Große Bekanntheit in der Populärkultur erlangte er in den 1990er-Jahren durch die Präsenz seiner Bilder in der Sitcom „Friends“. Sein Stil wurde zum Synonym für zeitgenössische Pop-Ästhetik, was ihm Aufträge für bedeutende globale Events wie die Olympischen Spiele 2004 und die Oscarverleihung einbrachte. Renommierte Marken wie Coca-Cola sowie Institutionen wie die Vereinten Nationen zählen zu seinen Auftraggebern. Zudem wurde er in die prestigeträchtige Absolut-Kollektion aufgenommen, die auch Werke von Andy Warhol umfasst. Heute finden sich seine Arbeiten in bedeutenden Museen wie dem Albright Knox Museum und in den Sammlungen zahlreicher prominenter Persönlichkeiten wie Barack Obama oder Brad Pitt.

Werke

Kind