Das Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) eröffnete 2016 als Deutschlands erstes Museum für Urban Art.

Gegründet wurde es vom Sammlerpaar Stephanie und Christian Utz.

2019 nahm das MUCA einen ehemaligen Lutftschutzbunker zu seinen Flächen hinzu. Nach jahrelangem Leerstand wird er seitdem als Kunstbunker genutzt.

Der Bunker grenzt direkt an das MUCA Haupthaus an. In dem ehemaligen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg zeigt das MUCA zumeist Sonderausstellungen bzw. Sonderformate, die sich in diesem charakteristischen Bau besonders eindrucksvoll inszenieren lassen.

Die Historie des Bunkers in der Hotterstraße in München geht bis ins Jahr 1941 zurück. Seit Kriegsende wurden die Flächen des ehemaligen Luftschutzbunkers ganz unterschiedlich genutzt, als Obdachlosenfürsorge, Hotel und ab 2012 sogar kurzzeitig als Diskothek „Herr Hotter“.

Auf den Außenflächen des MUCA erwartet Sie unsere Giant Wall mit wechselnden, großflächigen Outdoor Kunstprojekte, zuletzt als riesiges Spot Painting von Damien Hirst gestaltet.

Darüber hinaus präsentieren auf der Grünfläche vor dem MUCA Bunker wechselnde Installationen und Skulpturen. Bis Dezember 2024 war dort beispielsweise die große „Pegasus“-Skulptur von Damien Hirst zu sehen.

Urbane und zeitgenössische Kunst.
Öffentliche Führungen, Schülerführungen, Familienführungen, After-Work-Führungen sowie Private Führungen.
Der Berliner Caligraffiti-Künstler Stohead.

Aus der Fusion zwischen Graffiti und Kalligraphie wurde der Begriff Calligraffiti geprägt. Stohead als ein Vertreter dieser Stilrichtung hat die Fassade des MUCA zur Eröffnung gestaltet und damit bereits die Brücke zu einer der ersten Ausstellungen im MUCA – „The Art of Writing“ – geschlagen.

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein stillgelegtes Umspannwerk der Stadtwerke München.
Bis 26.10.2025 war im MUCA Bunker das weltberühmte Banksy-Kunstwerk „Girl Without Balloon“ ausgestellt. Bis Ende Januar 2024 war der berühmte Diamantenschädel „For the Love of God“ von Damien Hirst zu sehen.

Das MUCA hat es sich zur Aufgabe gemacht, urbane Kunst in den zeitgenössischen Kunstdiskurs zu integrieren und die berühmtesten Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts auszustellen. Seit seiner Gründung hat sich das MUCA zu einer führenden Autorität im Aufbau von Sammlungen entwickelt, wobei der Schwerpunkt auf bedeutenden Werken von Künstlerinnen liegt, die dafür bekannt sind, dass sie die urbane Landschaft als Teil ihrer Praxis nutzen.

Die ständige Sammlung des MUCA nahm ihren Anfang im Jahr 1998.

Die Sammlung umfasst mittlerweile um die 1.200 Kunstwerke.
Das Werk, das den Grundstein der Sammlung legen sollte, war „Pop“ von Burton Morris (1998).
Die amerikanische Künstlerin SWOON, die deutsche Künstlerin Hera von Herakut, die japanische Künstlerin Yayoi Kusama und die französische Künstlerin Jeanne-Claude.

2014 hat das MUCA die Gestaltung der „Brückengalerie“ am Candidplatz kuratiert. Fast 20 nationale wie internationale Künstler*innen haben die Säulen der Candidbrücke gestaltet. Die „Brückengalerie“ ist auch ein Stopp der MUCA Street Art Bike Tour, die immer von Mai bis September stattfindet.

2015 übernahm das MUCA das stillgelegte Umspannwerk in der Hotterstraße und gestaltete es zum heutigen MUCA Museum um, das 2016 eröffnete.

2018/19 realisierte das MUCA das erste KUNSTLABOR als eine Zwischennutzung des leerstehenden Tengelmann-Komplexes. 50 Künstlerinnen und Künstlern verwandelten das Gebäude in ein begehbares Kunstwerk. Die Fortführung dieses Projekts eröffnete 2021 in der Dachauer Straße: das KUNSTLABOR 2, ein Kunst- und Kulturzentrum mit 60 Kunsträumen, Workshops und Ateliers.

Die Sammlung beinhaltet unter anderem Fotografien, Drucke, Gemälde, Collagen, Skulpturen und Installationen.
Bei der MUCA Giant Wall handelt es sich um eine großflächige Außenwand des nebenstehenden Gebäudes, die immer wieder wechselnd von Künstlerinnen und Künstlern gestaltet wird. Bisher haben bereits Said Dokins, JR und Damien Hirst die Wand gestaltet.
Vom Münchner Künstler Alex Deubl.
Vom deutsch-französischen Künstler L.E.T.
Das Bild der zwei Frauen wurde vom deutschen Künstler CASE gestaltet, der für seine fotorealistische Spray-Kunst bekannt ist.
Vor den Toiletten, gestaltet von Matthias Mross.
Die Sammlung umfasst viele namhafte Künstler*innen, besonders bekannte Vertreter*innen sind, sind zum Beispiel der britische Street Artist Banksy, der britische Konzeptkünstler Damien Hirst, der französische Künstler JR, der US-Künstler Shepard Fairey oder die japanische Künstlerin Yayoi Kusama.
Bei einer Abendauktion von Sotheby’s im Oktober 2018 in London begann sich, das damals noch als “Girl With Balloon” betitelte Werk nach dem Verkauf durch den unteren Teil seines Rahmens zu zerfetzen. Das Werk wurde halb geschreddert und Banksy benannte es nach der Aktion in „Love Is In The Bin“ um. Nachdem es 2021 erneut versteigert wurde, nannte er es „Girl Without Balloon“. Das halb geschredderte Werk war von Februar bis Oktober 2025 im MUCA Bunker zu sehen.
Das teuerste Kunstwerk war Damien Hirsts diamantenbesetzter Schädel „For the Love of God“. Der berühmte Platinabguss eines menschlichen Schädels, besetzt mit 8.601 Diamanten, soll laut Schätzungen bei rund 75 Mio. Euro liegen.